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Neues zur Biorindviehzucht

Bioviehschau an der Agrischa 2012

BesucherInnen beim Lesen der Posters an der Agrischa.
Das Publikum war interessiert an den Aspekten der Bio-Milchviehzucht. Die Plakate der Betriebe mit Fotos und Betriebsspiegeln wurden aufmerksam gelesen.
Biobauern mit ihren Kühen im Ring.
Vali Sutter mit der 10-jährigen Gurtkuh Mara. Hintergrund: Peter und Alfonsa Wolf mit ihrer bald 10-jährigen Kuh Jnes.
Biobauern und Anet Spengler mit zwei Kühen im Ring.
Hans Roffler und Anet Spengler stellen die Jungkuh Räzia vor. Hintergrund: Peter Wolf mit seiner bald 10-jährige Kuh Jnes.

(30.04.2012) Vier Biobetriebe aus dem Prättigau und Davos haben an der Agrischa 2012 in Grüsch im Rahmen der Ausstellung von Bio Grischun und im Attraktionenring ihre schönen Biokühe präsentiert. Sie sind aber nicht nur schön, sondern es sind langlebige, gesunde Kühe, die mit dem Raufutter ihrer Biobetriebe und mit nur wenig Kraftfutter sehr gute Milchleistungen erbringen.

Viel Raufutter und wenig Kraftfutter

Auf Biobetrieben ist es besonders wichtig, dass die Kühe und ihre Ansprüche gut zu dem vorhandenen Raufutter passen, da die Futterrationen nicht beliebig durch Kraftfutter und andere Futterzukäufe ergänzt werden können und der Kreislauf der Nährstoffe auf dem Betrieb möglichst geschlossen bleiben soll. Mit diesen Grundsätzen des Biolandbaus erreicht man eine ökologisch und ökonomisch sinnvolle, standortangepasste Tierhaltung, die nur geringe Ackerflächen für das Futter von Wiederkäuern beansprucht. In Zukunft wird es immer wichtiger, dass die Kühe mit dem betriebseigenen Futter gut zurechtkommen und nichts Zusätzliches brauchen, denn Ackerflächen sollen weltweit vorwiegend für die menschliche Ernährung zur Verfügung stehen. Kühe nach diesen Fähigkeiten zu selektionieren ist ein wichtiges Ziel der Biorindviehzucht.

Sehr gute Biokühe präsentiert

Ein gutes Beispiel für eine solche effiziente Kuh ist die 10-jährige Mara von Heidi und Valentin Sutter aus Schiers, die in sechs Laktationen über 51‘000 Kilo Milch gegeben hat, immer mit Zellzahlen unter 100‘000 und die jedes Jahr ein Kalb gebar. Auch die Kuh Jnes von Alfonsa und Peter Wolf aus Luzein ist fast 10 Jahre alt, hat sehr gute Beine und Klauen, eine tiefe Flanke und kann daher gut viel Raufutter einpacken. Zwei junge Kühe mit viel Substanz zeigten Dorli und Hans Roffler aus Luzein. Aus Davos waren zwei attraktive Kühe in der zweiten und dritten Laktation von Sonja und Jakob Conrad an der Ausstellung. Der Züchter erzählte dem Publikum, dass er Kühe, die sehr viel Milch geben, etwa eineinhalb Jahre lang melkt und nur zirka alle zwei Jahre kalbern lässt. So können diese Tiere mit wenig oder gar keinem Kraftfutter lange viel Milch geben, ohne zu sehr beansprucht zu werden.

Neues Merkblatt zur Biomilchviehzucht im Berggebiet

Vor drei Jahren haben Bio Grischun, das LBBZ Plantahof und das Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) zusammen das Projekt „Biozucht Graubünden“ durchgeführt, in dem 99 Biobetriebe bezüglich der Standortgerechtheit ihrer Zucht untersucht und –wenn nötig –beraten wurden. Aus diesem Projekt ist ein guter Kontakt zwischen den drei Institutionen entstanden, die auch gemeinsam mit den Betrieben und mit dem Transportunternehmen Armin Mark diese Bioviehschau organisiert haben. Im Sommer 2012 werden sie zusammen das Merkblatt «Biomilchviehzucht im Berggebiet» herausgeben. Wir halten Sie darüber auf dieser Webseite auf dem Laufenden.

Autoren:
Anet Spengler, FiBL
Andi Schmid, Bio Grischun

Braunvieh: Wie viel Kreuzung erträgt die Zucht?

(15.02.2012) Viele Schweizer Milchviehbetriebe bringen mehr Original-Braunvieh-Blut in ihre Braunviehherden. Ziel ist es vor allem, die Robustheit der Tiere zu verbessern. Etwas tiefere Milchleistungen nehmen die Züchterinnen und Züchter dafür in Kauf. Eine vom FiBL angeregte Studie legt nun den Schluss nahe, dass man, statt einzukreuzen, genauso gut auf reine Original-Braunvieh-Tiere setzen kann.

Artikel bioaktuell 1/2012 (643 KB)

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Auftritt der Biokühe an der Swiss Expo

(15.02.2012) Vom 17. bis zum 20. Januar trafen sich an der Viehzuchtausstellung Swiss Expo in Lausanne die nationale Viehzuchtszene und viele Interessierte aus dem Ausland. Ein kleines, aber feines Highlight fand am Sonntagmorgen mit der Präsentation von Biokühen verschiedener Auftritt der Biokühe Rassen statt.

Artikel bioaktuell 1/2012 (651 KB)

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Kuhfamilienzucht: Die besten Lebensleistungen «mitnehmen»

(19.09.2011) Die beiden Swiss-Fleckvieh-Züchter Christian Kropf und Hans Braun sind langjährige Biozüchter. Mit ihren Kuhfamilien und mit vielen eigenen Natursprungstieren leisten sie einen wichtigen Beitrag für eine nachhaltige Swiss-Fleckvieh-Zucht und die Biozucht. Und beide züchten sie in Kooperation mit weiteren Zuchtbetrieben. Ein Trend hin zu solchen «Stierenringen» wäre zu begrüssen.

Artikel bioaktuell 7/2011 (689 KB)

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Biospitzentiere an der Swiss Expo

Olivier Béday, Montricher VD, zeigt das Kalb Océanne, eine Tochter des Biostieres Grock
Montbéliarde-Kühe von Cédric Chezeaux, Juriens VD

(05.02.2011) An der Swiss Expo in Lausanne (13. - 16. Januar 2011) zeigte auch dieses Jahr eine Reihe von Biobetrieben ihre robusten und schönen Kühe. Es wurden vor allem Tiere der Rassen Swiss Fleckvieh (SF) und Montbéliarde ausgestellt, die auf den Biobetrieben der Romandie am meisten verbreitet sind. In diesem Jahr waren Tiere zu sehen, die nicht nur von der Mutterseite, sondern auch von der Vaterseite von einer Linie aus einem Biobetrieb abstammen.

Von der Rasse SF gibt es bereits einige KB-Stiere, die von Biobetrieben stammen, zum Beispiel Katino, Hindu, Grock, Edi und Ophir. Die Rasse SF verzichtet seit ihrer Gründung auf den Einsatz des Embryotransfers, sodass grundsätzlich alle SF-Stiere auf Biobetrieben eingesetzt werden können. Bei der Rasse Montbéliarde fehlt hingegen derzeit ein genügendes Angebot an Nicht-ET-Stieren.

Dem interessierten Publikum wurden die Vorzüge der einzelnen Kühe und Rassen, aber auch die speziellen Themen der Biotierzucht erklärt: nämlich die Zucht auf

  • gute Raufutterverwertung
  • gute Gesundheit
  • Langlebigkeit
  • Standortgerechtheit

Weitere Informationen:

Swiss Expo (externe Webseite)

Anet Spengler, FiBL

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Graubünden: Basis für standortgerechtere Milchviehzucht gelegt

(06.01.2011) Eine standort- und tiergerechte Milchproduktion ist sowohl ökologisch als auch ökonomisch erstrebenswert. In besonderem Masse in der biologischen Milchproduktion, in der enge Nährstoffkreisläufe im Vordergrund stehen. Doch wie standort- und tiergerecht wird heute tatsächlich Biomilch produziert, zum Beispiel in Graubünden? Das FiBL, das LBBZ Plantahof und Bio Grischun wollten es genauer wissen.

Artikel bioaktuell 10/2010 (233 KB)

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Neue Kleeblattkriterien für Fleckviehstiere

(10.11.2010) Eine Arbeitsgruppe von Biofleckviehzüchtern hat Anpassungen für die Kleeblattkriterien für Fleckviehstiere vorgeschlagen, die von Swissgenetics so übernommen wurden.

Neu muss der Zuchtwert Zellzahl zwingend bei mindestens 95 (auf Basis Swiss Fleckvieh) liegen, wenn ein Stier das Kleeblatt erhalten soll. Stiere, die zusätzlich einen IFI ≥115 haben, bekommen das Kleeblatt. Stiere, deren IFI unter 105 liegt bekommen das Kleeblatt nicht. Stiere mit einem IFI zwischen 104 und 115 müssen 7 weitere Kriterien erfüllen (Lebensleistung der Vorfahren und Exterieurmerkmale). Bei Stieren ohne IFI müssen 8 weitere Kriterien erfüllt sein.

Auswahlkriterien für KB-Stiere

Artikel bioaktuell 2/11 (473 KB)

Anet Spengler, FiBL

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Förderung der standortgerechten Bio-Milchviehzucht

Das Projekt Biozucht Graubünden hat auf Bio-Milchwirtschaftsbetrieben in Graubünden untersucht, ob die Milchviehzucht standortgerecht ist und – wo nötig – Massnahmen vorgeschlagen. Da Bergbetriebe weniger Möglichkeiten bezüglich hofeigener Futterproduktion haben, ist dies speziell wichtig.

CHbraunvieh Nr. 5 Juni 2010 (317 KB)

Standortgerechte Kühe züchten

An der 5. Bioforschungstagung in Posieux FR wurden aktuelle Ergebnisse aus Projekten rund ums Biorind vorgestellt. Anet Spengler Neff vom FiBL zeigte die ersten Resultate aus dem Projekt Biozucht Graubünden.

Schweizer Bauer 28.04.2010 (690 KB)

Neues Projekt zur Förderung der Kuhfamilienzucht

Das FiBL Schweiz und Demeter Bayern starten im Frühling 2010 ein neues Projekt zur Förderung der Kuhfamilienzucht auf Biobetrieben.

Artikel bioaktuell 3/10 (128 KB)

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Es gibt auch KB-Stiere, die von Schweizer Biobetrieben stammen!

Artikel bioaktuell 2/10 (198 KB)

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IFOAM-Züchtungskonferenz 2009

Vom 25.bis 28.August 2009 fand in Santa Fe (USA) die internationale IFOAM-Konferenz zur Pflanzen-und Tierzucht im Biolandbau statt.

Ganzer Artikel (11 KB)

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Das 4. Biobraunviehzuchtseminar fand statt am 05.11.2008 am Plantahof

Bericht im Bündner Bauer (267 KB)

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Bericht über das 3. Biobraunviehzuchtseminar am Plantahof vom 29.11.2007

Bericht von Andi Schmid, Bio Grischun (10 KB)

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Neu: Leitfaden zur Stierhaltung im Biobetrieb

(11.06.2007) Auf biologisch und speziell auf biologisch-dynamisch bewirtschafteten Höfen werden mehr Zuchtstiere gehalten als im Durchschnitt aller Rinder haltenden Betriebe. Die Fortpflanzung mit Hilfe eines Stieres entspricht am besten den natur- und artgemäßen Bedürfnissen der Rinder und den Anforderungen der Bio-Richtlinien. Trotzdem überwiegt heute auch auf Biobetrieben die künstliche Besamung. Ein neuer Leitfaden soll dazu beitragen, dass den Grundsätzen des biologischen Landbaus entsprechend wieder vermehrt Zuchtstiere gehalten werden. Das von Demeter Bayern und FiBL gemeinsam erstellte Merkblatt zeigt die Vor- und Nachteile der Stierhaltung auf, beschreibt die gängigen Haltungsverfahren und gibt Empfehlungen zur Optimierung von Haltung, Zucht und Management.

Merkblatt Stierhaltung für die Zucht im Biobetrieb (FiBL-Shop)

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Artikel zur Bio-Milchviehzucht im "bioaktuell" April 07

Artikel bioaktuell (359 KB)

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Berichte zum 2. Biobraunviehseminar am Plantahof

Bündner Bauer 1.12.2006 (473 KB)

die Grüne 28.12.2006 (114 KB)

bioaktuell: 10/06 (126 KB)

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Berichte zu dieser Website

Presseartikel zu www.biorindviehzucht.ch

die Gruene: Informationen zu landwirtschaftlichen Webseiten (207 KB)

Landfreund: Nr.1, Januar 2007 (1.9 MB)

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