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Anwendung von Spinosad in Knospe-Kräutern

Raupe auf einem Salbeiblatt
Raupe auf einem Salbeiblatt
Salbeijungpflanzen mit abgefressenen Blättern
Frassschaden durch Raupen an Salbeijungpflanzen
Blätter einer älteren Salbeipflanze mit Löchern
Frassschaden an Blättern einer älteren Salbeipflanze

Spinosad (Audienz) ist ein wirkungsvolles Insektizid mit natürlichem Wirkstoff, der aber auch Nützlinge schädigen kann. Das Mittel darf deshalb im Biolandbau nur eingeschränkt angewendet werden. Für den Kräuteranbau bedeutet das konkret, dass Spinosad nur beim Erreichen der Schadschwelle von 5 Prozent und in der Phase 1 nur mit Bewilligung eingesetzt werden darf. Zudem muss über die Spritzungen genau Buch geführt werden.

Die genauen Bedingungen mit dem Meldeformular sowie die Mitteilung, ob Phase 2 erreicht ist, können der Korrigenda der Betriebsmittelliste unter "Pflanzenschutz" entnommen werden:

Korrigenda Betriebsmittelliste (Webseite FiBL)

Weiterführende Informationen

«Raupen in Knospe-Kräutern» Artikel im bioaktuell 4/10 (233 KB)

 

Fotos: Agroscope Changins-Wädenswil ACW, Claude-Alain Carron