Gemüsebau
Gemüse ist einer der bedeutendsten Umsatzträger auf dem Biomarkt und damit traditionell ein wichtiges Zugpferd in der Vermarktung - auch wenn die Anzahl der Betriebe und die Flächen nur einen geringen Anteil am gesamten Biolandbau ausmachen.
Aufgrund der notwendigen Spezialisierung sind Biogemüsebetriebe oft viehlos oder vieharm, daher ist die Zufuhr von organischen Handelsdüngern notwendig.
Bei den Kulturmassnahmen steht die Unkrautbekämpfung im Mittelpunkt. Der rechtzeitige Einsatz des optimalen Gerätes kann mehrere hundert Stunden Handarbeit pro Hektar ersetzen.
Eine zentrale Bedeutung im Biogemüsebau hat die Fruchtfolge. Mit einer durchdachten Fruchtfolge kann Krankheiten vorgebeugt und die Bodenfruchtbarkeit erhalten werden. Ein ausreichender Anteil Gründüngungen und Kunstwiesen gehört auch auf dem Gemüsebetrieb zum Erfolgsrezept. Damit die Pflanzen gesund bleiben, muss das Potenzial der vorbeugenden Massnahmen wie die Wahl toleranter oder resistenter Sorten und die Förderung natürlicher Nützlinge bestmöglich genutzt werden.
- Wildschaden in Gemüsekulturen verhindern
- Sandhafer - eine fruchtfolgeneutrale Gründüngungspflanze
- Ramtillkraut – eine stark unkrautunterdrückende Gründüngungspflanze
Die rasch wachsende Gründüngerpflanze aus dem tropischen Afrika unterdrückt optimal das Unkraut, braucht kaum Wasser oder Nährstoffe, friert zuverlässig ab und das Saatgut ist erst noch preiswert. - Blattlausregulierung bei Freilandgemüse
- Tuta absoluta, ein neuer Tomatenschädling ist da
- Sortenempfehlungen Biogemüsebau
- Das gilt bei Bodenschutz und Fruchtfolge
Bioacker- und Biogemüsebaubetriebe müssen bei Bodenschutz und Fruchtfolge Minimalanforderungen einhalten. Mit dem regelmässigen Anbau von Kunstwiese, Brache und Gründüngungen können die Standards erfüllt werden. - Hofdünger im Gemüsebau mit Vorsicht einsetzen
- Grüner Stickstoff für hungrige Kulturen
- Wintergrasigerbsen können 100 kg Stickstoff «produzieren»
- Deshalb Bodenproben entnehmen
Der Boden soll langfristig weder unterversorg noch überdüngt werden. Die Bodenanalyse ist ein wichtiges Hilfsmittel zur Überwachung des Bodens. - Neue Bioschneckenkörner im Handel
- Die Bohnenfliege vorbeugend bekämpfen
Es gibt im Bioanbau keine zugelassenen Pflanzenschutzmittel gegen die Bohnenfliege. Mit Massnahmen wie Fruchtfolge, Bodenbearbeitung und Hofdüngermanagement muss der Schädling vorbeugend in Schach gehalten werden. - Neem-Azal-T/S im Gewächshaus
- Neem-Azal/TS gegen Zwergzikaden in Biopeperoni
Zwergzikaden verursachen an Peperoni immer grössere Schäden. Neem-Azal/TS hat gegen diesen Schädling eine gute Wirkung, sofern das Mittel sehr früh eingesetzt wird. - Neue Rasse des Falschen Mehltaus - da haben wir den Salat!
- Mosaikvirus an Gurken: Sortenwahl entscheidend
- Spargel bringt Biodiversität in die Direktvermarktung
Spargeln bereichern das saisonale Gemüseangebot. Sie sind aber im Anbau anforderungsreich. - Bioranden: Das gilt es bei der Saatgutbeschaffung zu beachten
- Zwiebeln säen, stecken oder pflanzen?












