Dossier Bioraps

Anbautechnik
Der Saatzeitpunkt und die Saatbettbereitung legen den Grundstein für den Anbauerfolg. Damit die Pflanzen stark genug in den Winter gehen und im Frühjahr die notwendige Austriebskraft besitzen, sollte die Saat bis Ende August erfolgen. Die Kultur verlangt ein relativ feines, gut abgesetztes Saatbett. Die traditionelle Bodenbearbeitung hat sich bewährt.
Die lange Standdauer und der schlecht schliessende Bestand erfordern viel Sorgfalt bei der Unkrautregulierung. Eine Unkrautkur vor der Saat beugt Unkrautproblemen vor für den Fall, dass die Kultur witterungsbedingt im Herbst nicht gehackt werden kann. Spätverunkrautung muss rechtzeitig vermieden werden.
Zwei Drittel des nötigen Stickstoffs braucht der Raps im frühen Frühjahr bis zum Schossen. Um den hohen Bedarf zu decken, sind ein sehr guter Boden und Güllegaben im Frühling nötig. Gut geführte Kulturen entwickeln neben dem Haupttrieb auch starke Nebentriebe. Bestände mit starken Seitentrieben können den Frass durch den Rapsglanzkäfer teilweise gut kompensieren und dadurch noch ansprechende Erträge erzielen.
Für detaillierte Informationen zu Sortenwahl und Anbau:
Merkblatt Raps (im FiBL-Shop)
Sortenliste Ackerkulturen und Futterbau (im FiBL-Shop)
Von der Saat bis zur Einwinterung
Welche Anforderungen stellen die Rapspflanzen an die Saat und die Pflege bis zum Winter? Beobachtungen von Beratung und Praxis
mehr lesen
Wurzelwachstum
Was sagt die Fachliteratur zur Wurzelbildung beim Raps?
mehr lesen







