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Véronique Chevillat

Véronique Chevillat
FiBL Beratung
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5070 Frick

Tel. 062 865 04 12
Fax 062 865 72 73
E-Mail
www.fibl.org

Wiesenbewohner vor dem Mähen schützen

Gemähte Wiese und stehen gelassenenr Wiesentreifen mit blühenden Kräutern und Gräsern

Aus stehen gelassenen Wiesenstreifen können die Kleintiere die ganze Wiese wieder besiedeln

(28.06.10) 

Das Mähen der Wiesen ist für die darin lebenden Tiere lebensgefährlich. Nicht nur Rehkitze und Junghasen sind bedroht, sondern auch tausende von Insekten. Wenn sie die Mahd überlebt haben, ist die Gefahr noch nicht vorbei: Sie befinden sich plötzlich ungeschützt an der prallen Sonne, am Regen oder sind den Raubtieren ausgeliefert. Nachstehend sind einige Vorschläge aufgeführt, wie man grosse und kleine Wiesenbewohner schützen kann.

Rehkitzen und Junghasen

  • Am Vorabend das Feld durchqueren und Lärm machen.
  • Aufstellen von Tuchfahnen oder Blinklampen ein oder zwei Tage vor der Mahd.
  • Mähen des Feldes von innen nach aussen gibt den im hohen Gras versteckten Tieren die Möglichkeit zu fliehen.

Insekten und andere Kleintiere

  • Auf den Einsatz von Mähaufbereitern sollte verzichtet werden, weil diese Geräte das Ende eines grossen Teils der Insekten bedeutet.
  • Insbesondere in Ökowiesen sollten ungemähte Streifen als Refugien stehen gelassen werden. Aus den Streifen können die Tiere die wachsende wieder schnell kolonisieren. Frösche und Salamander fühlen sich in diesen kühlen und feuchten Lebensräumen wohl.

Für weiterführende Informationen